Notfall
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Die Wochenbettabteilung im Spital Herisau geht neue Wege
Die Wochenbettabteilung im Spital Herisau geht neue Wege
28. Mai 2021

Die Wochenbettabteilung im Spital Herisau geht neue Wege: Im Mittelpunkt steht das innige Zusammensein mit dem Neugeborenen und viel ungestörte Zeit, einander kennenzulernen.

Eine gute, liebevolle Bindung zwischen den Eltern und dem Kind ist in den letzten Jahren ein grosses Thema geworden rund um die Geburtshilfe. Nach der Einführung des Wochenbettkonzepts Haut-auf-Haut im Spital Heiden, wird dieses erfolgreiche Konzept per 1. Juni auch im Spital Herisau zum Standard.

Neugeborene werden nicht mehr mit Kleidchen gewärmt, sondern bleiben stetig im innigen Hautkontakt mit Mutter oder Vater. Dabei werden die Neugeborenen nur mit Windeln gekleidet und unter ein speziell gefertigtes Bonding-Shirt auf den nackten Bauch der Mutter oder des Vaters gelegt.

Das neugeborene Kind jederzeit nackt spüren zu können, ist nicht nur ein schönes Gefühl und hält das Baby warm, sondern fördert nachgewiesen die Ausschüttung des Bindungshormons Oxytocin, wodurch die Milchbildung schneller und sanfter einsetzt und das Kind entsprechend an Gewicht zunimmt. Dieses liebevolle Zusammensein im Hautkontakt bewährt sich für die Eltern ebenso. Erfahrungen aus dem Spital Heiden zeigen, dass Mütter das Spital ausgeruhter verlassen, weil nebst entspannteren Babymomenten der ganze Tagesablauf darauf abgestimmt ist, die Interventionen so gering wie möglich zu halten.

Mit dem Konzept Haut-auf-Haut übernimmt der SVAR eine Vorreiterrolle und gibt dem Wochenbett im Spital Herisau ein klares und in sich stimmiges Profil.

Medienmitteilung

Spitalverbund
Appenzell Ausserrhoden
Krombach 3
9100 Herisau
Tel. 071 353 81 11

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