Notfall
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Zuweiser
Informationen Coronavirus für Zuweiser

Auf dieser Seite finden Zuweisende die – für Sie relevanten – aktuellen Coronavirus-Massnahmen im SVAR.

Gestützt auf die Verordnung 2 über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (COVID-19) vom Bundesrat vom 16. März 2020 müssen Gesundheitseinrichtungen auf nicht dringend angezeigte medizinische Eingriffe und Therapien verzichten. Die betrifft auch die Kliniken im Spitalverbund AR (SVAR) – konkret im Spital Herisau und im Spital Heiden. Selbstverständlich wird die medizinische Versorgung und Behandlung von chronischen und akuten Erkrankungen jeglicher Art nach wie vor und jederzeit gewährleistet. Im Psychiatrischen Zentrum AR nehmen wir Anmeldungen/Zuweisungen ambulante und stationäre normal entgegen (Details siehe weitere unten auf dieser Seite).

Coronapatienten aus dem Appenzellerland werden primär im Spital Herisau behandelt. Die Eskalationsstufen im Belegungsplan sehen den Einbezug der Klinik am Rosenberg als ertse Stufe, der Berit Klinik als zweite Stufe und dem Spital Appenzell als dritte Stufe vor. Das Spital Heiden stellt die Grundversorgung sicher und bleibt COVID-19-frei. Über alle Kliniken und Spitäler hinweg können mindestens 200 Betten für Corona-Patientinnen und -Patienten aktiviert werden, bei Bedarf mehr.

Bis auf Widerruf gilt im SVAR:

Somatik
  • Die Planung für neue elektive ambulante und stationäre Patienteneintritte wird ausgesetzt.
  • Sämtliche bereits geplante Wahleingriffe sind gestrichen. Die Patienten wurden von uns darüber informiert. Die Patienten erhalten mit der Wiederaufnahme des Normalbetriebes von uns ein neues Aufgebot.
  • Medizinisch und/oder chirurgisch notwendige Behandlungen und Abklärungen sind davon nicht betroffen.
  • Wenn chirurgische und medizinische Fälle ohne Verdacht auf COVID-19 hospitalisiert werden müssen, verlegen wir sie in der Regel zur stationären Behandlung aus Herisau in das Spital Heiden (z.B. dekompensierte Herzinsuffizienz, Lungenembolien, Pyelonephritis, Cholezystitis, Schenkelhalsfraktur). Ausnahme sind Patienten, welche die Intensivstation benötigen sowie Hämodialysepatienten.
  • Umgekehrt werden alle stationären Patienten mit einem respiratorischen Infekt und klinischem Verdacht auf COVID (oder positiv getestete Corona-Patienten) im Spital Herisau hospitalisiert und entsprechend aus Heiden nach Herisau verlegt.
  • Die Planung für neue elektive stationäre Patienteneintritte wurde ausgesetzt.
  • Während der Corona-Pandemie werden Hämodialysen ausschliesslich in Herisau gemacht. Dies aus logistischen Gründen (zusätzliche Bettenstation im Parterre in Heiden für die Verlegungen aus Herisau). Für die Hämodialyse-Patienten aus Heiden sind von unseren Nephrologen Lösungen gefunden worden. Die betroffenen Hämodialyse-Patienten wurden von uns informiert.
  • Notfälle können zu jeder Zeit sowohl nach Herisau, wie auch nach Heiden zugewiesen werden.
  • Notfalleingriffe werden zu jeder Zeit sowohl in Herisau, wie auch in Heiden weiterhin durchgeführt.
  • Positiv getestete Corona-Patienten werden im Spital Herisau in einem separaten Etage hospitalisiert. Direkte Kontakte zwischen Corona-Patienten und anderen Patienten sind ausgeschlossen.
  • Geburten finden weiterhin sowohl im Spital Herisau, wie auch im Spital Heiden statt. Väter dürfen während der Geburt anwesend sein und seit dem 6. April auch wieder im Verlauf des Wochenbetts ihre Frau und das Neugeborene im Spital besuchen. Voraussetzung ist, sie fühlen sich gesund und tragen für diese Besuche eine Maske. Die Maske bekommen die Väter beim Spitaleingang von uns ausgehändigt.
  • Bezüglich Sprechstunden werden wir bei Neuzuweisungen mit Ihnen Kontakt aufnehmen um miteinander die Dringlichkeit festzulegen. Bei hoher Dringlichkeit werden die Patienten zur Sprechstunde eingeladen. Nicht dringliche Abklärungen und Behandlungen werden auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, sofern dabei keine gesundheitlichen Nachteile für die Patienten entstehen.
  • Ärztliche administrative Arbeiten werden zu jeder Zeit korrekt erledigt.
  • Die Sekretariate der jeweiligen Kliniken sind zu den üblichen Zeiten erreichbar.

 

Psychiatrie
  • Wir nehmen weiterhin Ihre Anmeldungen ambulant und stationär normal entgegen. Das stationäre Angebot haben wir angepasst unter Beachtung von Risikogruppen. Wir können die volle akutpsychiatrische Versorgung gewährleisten. Konkret gilt:
    • In unserem stationären Angebot haben wir stationsübergreifende Spezialangebote gestoppt und richten uns aus auf eine psychiatrische Grundversorgung unter Beachtung von Risikogruppen.
    • Das ambulante Angebot im Face-to-Face Kontakt wird sowohl in Herisau, wie auch in Heiden reduziert und zunehmend auf telefonische Kontakte umgestellt.
    • Die Tagesklinik und Beschäftigungsstätte haben wir vorübergehend im Zusammenhang mit dem Besuchsverbot in Spitälern geschlossen.
    • Zur Unterstützung unserer Patienten und für Menschen mit akuten psychischen Problemen bieten wir neu eine telefonische Sprechstunde an (Anmeldung Sekretariat APD, T 071 353 81 99). Diese wird täglich von 9.00 bis 12.00 Uhr und von 13.00 bis 16.00 Uhr von einer erfahrenen Oberärztin, Frau Hayriye Bezirkan, geführt. Termine können über das Sekretariat des APD vereinbart werden (T 071 353 81 99, E-Mail: apd@svar.ch). Patienten werden durch unser Sekretariat informiert, in welcher Form die Behandlung aktuell weitergeführt werden kann.
    • Für ambulante psychiatrische Notfälle stehen wir nach vorheriger telefonischer Anmeldung (T 071 353 81 99) weiterhin vor Ort zur Verfügung. Auch können Patienten wie gewohnt ihre Medikamente im ambulanten Rahmen beziehen.
    • Die EKT Sprechstunde reduzieren wir auf Notfallindikationen bei schwerer, lebensbedrohlicher Depression und Katatonie bei Schizophrenie. Die Patienten werden entsprechend informiert.

Mit diesen Massnahmen in der Somatik und der Psychiatrie erfüllen wir einerseits die Verordnung und schaffen andererseits ärztliche und pflegerische Ressourcen, welche anderweitig eingesetzt werden (z.B. notfallmässige Interventionen, Betrieb Notfallstationen und Bettenstationen).

Wir bitten Sie darum, uns möglichst auf den digitalen Kanälen (E-Mail) zu kontaktieren und wenn immer für Sie zumutbar, auf Papier (Fax, Brief) zu verzichten. Damit erleichtern Sie uns das administrative Handling.

 

Personelles
  • Seit Ende März unterstützen medizinische Fachpersonen und Pflegefachpersonen der Klinik am Rosenberg und der Berit Klinik das Personal im SVAR.
  • Ebenfalls seit Ende März sind Angehörige der Armee im SVAR im Einsatz. Diese übernehmen einerseits einen Teil der Patiententransporte (nur stabile Patienten) und andererseits unterstützende Pflegedienstleistungen im Spital Heiden.

 

Diese Internetseite wird laufend aktualisiert und dient Ihnen als primärer Informationskanal betreffend Angebot bzw. Zusammenarbeit mit dem SVAR.

Wir danken Ihnen für die Kenntnisnahme und Unterstützung