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Rechtliches

Behandlungsauftrag
Der Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden ist zur Aufnahme von Patienten, die einer unaufschiebbaren Behandlung bedürfen, verpflichtet.

Information und Einwilligung
Sie selbst entscheiden nach einer ausführlichen und verständlichen Aufklärung, ob Sie sich einer bestimmten Behandlung oder einem Eingriff unterziehen wollen. Für Operationen wird Ihr schriftliches Einverständnis eingeholt. Ohne dieses wird nur bei unmittelbarer Lebensgefahr eine Behandlung vorgenommen.

Der Arzt wird Sie laufend in verständlicher Form über Ihren Gesundheitszustand und den voraussichtlichen Verlauf des Heilungsprozesses informieren. Er wird Sie auch über Risiken und Nebenwirkungen informieren; er legt Ihnen, sofern vorhanden, Behandlungsalternativen dar. Diese Informationspflicht entfällt nur dann, wenn unverzügliches Handeln notwendig ist. Sie wird jedoch nachgeholt.

Behandlungsrelevante Mitteilungen Ihrerseits
Der Arzt sollte Ihre Leiden möglichst gut erfassen können. Er ist auf Ihre vollständigen und ausführlichen Angaben angewiesen. Verschweigen Sie auch Unangenehmes nicht, soweit es medizinisch oder pflegerisch von Bedeutung sein könnte.

Patientendossier
Das Patientendossier enthält alle wesentlichen Angaben und Unterlagen über Ihre Krankheit und deren Verlauf. Dazu gehören Ihre eigenen Angaben, die Ergebnisse apparativer Untersuchungen, Laborbefunde, Röntgenbilder, Operationsberichte und sonstige Untersuchungsbefunde sowie die Pflegedokumentation.

Patientengeheimnis und Datenschutz
Das Spitalpersonal ist an die Schweigepflicht gegenüber unbefugten Dritten gebunden. Als Dritte gelten grundsätzlich alle Personen, die an Ihrer Behandlung nicht unmittelbar beteiligt sind.

Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass wir ohne Ihre anders lautende Willenserklärung Ihrem nachbehandelnden Arzt ausserhalb des Spitals die notwendigen medizinischen Auskünfte erteilen. Wir orientieren uns an den geltenden Datenschutzbestimmungen.

Auskünfte an Familie und Freunde
Zur Wahrung Ihres Persönlichkeitsrechts darf der Arzt ohne Ihr Einverständnis Ihrer Familie und Ihren Freunden keine umfassenden Auskünfte über Ihren Gesundheitszustand geben. Sind diese bei einer Information oder Aufklärung anwesend, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus.

Recht auf Akteneinsicht
Patienten resp. deren gesetzliche Vertreter haben das Recht, informiert zu werden, das Patientendossier einzusehen und dazu Erklärungen zu verlangen sowie das Recht, eine Kopie des Dossiers zu erhalten. Vorbehalten bleiben Daten, die Dritte betreffen und dem Berufsgeheimnis unterstehen.

Auskunft und Gewährung von Einsicht erfolgen kostenlos. Für andere Verrichtungen wie beispielsweise Kopieren oder Weiterleitung der Akten darf eine kostendeckende Gebühr verlangt werden.

Patientenverfügung
Mit einer Patientenverfügung können Sie Ihren Willen schriftlich festhalten für den Fall, dass Sie nicht mehr in der Lage sein sollten, selbst eine Entscheidung zu treffen. Ob und welche Personen in medizinische Entscheide mit einbezogen werden sollen, ob lebensverlängernde Massnahmen zu ergreifen oder zu unterlassen sind, und wie Sie zu Obduktion und Organspende stehen, können Sie bestimmen. Ihr diesbezüglicher Wille ist von den Ärzten zu respektieren, ausser Ihre Anordnungen würden gegen die Rechtsordnung verstossen, nicht genügend verbindlich sein oder Anhaltspunkte würden den Schluss zulassen, dass Sie inzwischen Ihre Einstellung geändert haben.

Wir empfehlen Ihnen Gespräche mit Ihrer Familie und Ihren Freunden, Ihrem Hausarzt und dem Behandlungsteam.

Bitte nehmen Sie Ihre Patientenverfügung beim Spitaleintritt mit. Eine Kopie davon wird im Patientendossier abgelegt.



 
  
 
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