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Die Psychotherapiestation ist eine gemischtgeschlechtliche offene Abteilung, entsprechend der Klinikgrösse und dem kantonalen Versorgungsstatus für ein breites Spektrum akuter und chronischer psychischer Störungen wie Affektstörungen, Persönlichkeitsstörungen, Angst-, Zwangs- und Essstörungen ausgerichtet, welche eine Behandlung in einem offenen Setting erlauben und ein Mindestmass an Gruppen- und Vertragsfähigkeit aufweisen. In Einzelfällen werden auch jugendliche Patienten behandelt.
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Zielsetzungen
Im Vordergrund steht eine individuelle, an die jeweilige Störung ausgerichtete Behandlung. Neben gezielten psychopharmakologischen Interventionen soll unter verstärkter Einbeziehung milieu-, gruppen- und psychotherapeutischer Elemente einerseits ein möglichst hoher Grad an Symptomfreiheit erzielt werden, andererseits gilt es, die Autonomie und Beziehungsfähigkeit der Patienten soweit zu fördern, dass ein bestmöglicher Grad an Selbständigkeit wiedererlangt und eine Rückkehr in ein persönliches sowie berufliches Umfeld möglich wird.
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Therapieangebot
Unsere Tätigkeit orientiert sich an einem ganzheitlichen bio-psycho-sozialen Krankheitsverständnis, welches biologische, psychodynamische und soziokulturelle Faktoren als Erklärungsmodelle für psychisches Kranksein gleichermassen berücksichtigt, deren Wechselwirkung anerkennt und diese in der Praxis in das therapeutische Handeln integriert. Die herangezogenen theoretischen Konzepte finden störungsspezifisch eine differenzielle Gewichtung. Grundlage jeglicher Behandlung bildet die therapeutische Beziehung zwischen dem Behandlungsteam und dem Patienten.
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