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Medienmitteilungen

 

Nationaler Spitaltag vom 8. September 2007 - Tag der offenen Türen in den Spitälern Heiden und Heriau

Heiden/Herisau. Die Spitäler Heiden und Herisau öffneten am Samstag die Türen zu vielen ihrer Abteilungen. Weite Teile der Bevölkerung traten ein und warfen einen Blick in Räume, die man sonst nicht zu Gesicht bekommt.

Mit grünen Schutzmänteln, grünen Hauben und blauen Schuhüberzügen bewehrt, drängten sich die Menschen kurz nach Beginn der Führungen durch das Spital Heiden in dessen Operationssaal. Nur wenige Minuten später war es damit – vorderhand – auch schon wieder vorbei. Andreas Gredler, Chefarzt Chirurgie, und sein Team, die den Interessierten eben noch die Funktion der Apparate und Instrumente in einem OP erklärt hatten, komplimentierten die Gäste höflich, aber bestimmt aus dem Saal. Der Grund: Der Eintritt eines Patienten mit Blinddarmentzündung war angekündigt worden. Damit trat ein, was Gredler kurz zuvor erklärt hatte: «Wenn Notfälle kommen, müssen wir natürlich sofort reagieren.»

«Kritische, offene Diskussion»
«Am Puls des Lebens», unter diesem Motto stand der Nationale Spitaltag H+, der in Heiden bereits am Freitagabend mit einer Reihe von Vorträgen der leitenden Spitalärzte begonnen hatte. Laut Auskunft von Regierungsrat und Gesundheitsdirektor Matthias Weishaupt, der die Veranstaltung im Kursaal Heiden moderiert hatte, nahmen etwa 80 Personen daran teil. «Nach den Vorträgen kam es zu einer kritischen, offenen und sehr guten Diskussion», so Weishaupt.

Das Programm des Vorderländer Spitals zum Nationalen Tag der offenen Türen begann am Samstag urchig-musikalisch mit Zäuerli, Jodel und Schelleschötte der Sängerfreunde Teufen. Mit seinen Begrüssungsworten «Werfen Sie einen Blick in den OP. Dort haben wir für Sie ein paar Überraschungen vorbereitet», hatte Chirurgie-Chefarzt Gredler die Lacher auf seiner Seite.

Halb Heiden drängte sich schon am Vormittag durch «ihr» Spital, was Regierungsrat Weishaupt zu der Bemerkung veranlasste: «Die Ausserrhoder Spitäler sind in der Bevölkerung tief verankert.» Zum Programm des Spitals Heiden gehörten am Samstag – nebst der Besichtigung diverser Abteilungen – auch der Besuch eines Rega-Helikopters, diverse Kurzvorträge zu medizinischen Themen, ein Kinderprogramm, Gesundheits-Tests sowie Verpflegung und Unterhaltung im Festzelt vor dem Dunant-Haus.

Beeindruckt vom Andrang
Ähnlich wie in Heiden präsentierte sich anlässlich des Nationalen Spitaltages auch das Spital Herisau. Bei einem Augenschein am Samstagmittag zeigten sich sowohl die Verantwortlichen der Hämodialyse-Abteilung wie auch der Physiotherapie beeindruckt vom Andrang der Besuchenden. Die Fachleute der Hämodialyse-Abteilung stellten dabei «ein generelles Interesse an Themen wie Nierenfunktion und Blutwerte» fest. Auch hätten sich viele Besucherinnen und Besucher nach der Definition des Begriffs «Blutwäsche – Dialyse» erkundigt.

Gutes für den Rücken
Einen «sehr grossen Andrang, viel mehr als erwartet», verzeichnete die Physiotherapie des Spitals Herisau, wie deren Teamleiter Geert Deriks erklärte. Sein Team hatte am Samstag gleich doppelt Grund, die Abteilung zu präsentieren. Nicht nur war Nationaler Spitaltag, sondern auch Tag der Physiotherapie. Dabei luden die Physiotherapeuten etwa zu halbstündigen Probelektionen ein, in denen jedermann unter fachmännischer Anleitung lernen konnte, seinen Rücken gesund zu bewegen. Dabei unterliessen es die Therapeuten nicht, Werbung zu machen für den neuen «Active Backademy-Kurs», der im Spital Herisau in Zusammenarbeit mit der Rheumaliga beider Appenzell am 24. Oktober starten wird.

Zum Spitaltag-Angebot in Herisau gehörten nebst den erwähnten Abteilungen auch die Hebammen, welche Einrichtungen rund ums Gebären präsentierten, die Tagesklinik, in der jedermann Blutzucker und -druck messen lassen konnte, regelmässig wiederholte Video-Kurzvorträge zu diversen Themen sowie Verpflegung und Kinderattraktionen.


  
 
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