Notfall
Notfall
Ambulanter Aufenthalt

Damit Sie sich optimal auf die Behandlung, Operation oder Therapie vorbereiten können, finden Sie hier wichtige Hinweise, die Sie vor dem Eintritt beachten sollten.

Wichtige Hinweise
  • Melden Sie sich beim Arbeitgeber ab. Bei Bedarf erhalten Sie von uns ein Arbeitsunfähigkeitszeugnis.
  • Lenken Sie am Eingriffstag und bis 24 Stunden nach dem Austritt kein Fahrzeug, ausser wir haben etwas anderes  mit Ihnen vereinbart.
  • Lassen Sie sich bei Ihrem Austritt abholen.
  • Nach einer Allgemein- oder Regionalanästhesie sollte in der folgenden Nacht eine Person bei Ihnen sein.
  • Besuche sind nach Absprache mit den Pflegepersonen möglich.
Terminverschiebung

Kontaktieren Sie uns bitte umgehend, wenn Sie wegen einer Erkrankung oder aus anderen Gründen verhindert sind. Bei einer Verletzung oder Entzündung im Operationsgebiet melden Sie dies unverzüglich.

Vorbereitung

Bitte bringen Sie Folgendes mit:

  • Bequeme Kleidung
  • Lesestoff (Radio/TV/Gratis-WLAN sind vorhanden)
  • Krankenversicherungsausweis
  • Medikamente, die Sie regelmässig benötigen
  • Blutgruppenausweis/Blutverdünnungskarte (Antikoagulation)
  • Allergie-/ Medikamenten-/ Diabetespass
Wertgegenstände

Nehmen Sie keine Wertsachen mit und nur so viel Bargeld wie nötig. Bei Verlust besteht keine Haftung. Dies gilt auch bei Beschädigung und / oder Verlust von persönlichen Gegenständen wie Mobiltelefon, Laptop, Brille usw.

Medikamenten-Einnahme

Wichtige Medikamente, die Sie regelmässig einnehmen müssen, sollten Sie auch am Tag des Eingriffs, um 06:00 Uhr, mit wenig Wasser oder Tee zu sich nehmen.

Letzte Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme

Essen Sie nach Mitternacht nichts mehr und trinken Sie bis 1 Stunde vor dem Eintritt nur noch klare Flüssigkeiten wie Tee und Wasser – auch gesüsst. Meiden Sie 24 Stunden vor dem Eintritt fette Speisen und Alkohol.

Kleinkinder bis 6 Jahre dürfen bis 1 Stunde vor Eintritt gezuckerten Tee oder Mineralwasser ohne Kohlensäure, aber keine Milchgetränke zu sich nehmen.

Diese Grundregeln gelten, ausser wir haben mit Ihnen individuell etwas anderes vereinbart.

Tagesablauf

Melden Sie sich zur vereinbarten Zeit in der Tagesklinik im 1. Stock.

Eltern können ihr Kind während des Aufenthaltes gerne mitbetreuen.

Von der Operation bis zum Austritt

Wir begleiten Sie nach der individuellen Vorbereitung in die Operationsabteilung oder zur Untersuchung. Sie erhalten nach dem Eingriff so lange wie nötig eine fachkundige Betreuung. Während Ihres Aufenthaltes wird Ihnen ein kleiner Imbiss offeriert. Gegen Verrechnung servieren wir auch gerne Speisen aus dem Angebot unseres Restaurants Sonnestobe.

Nach einer Untersuchung oder falls bei Ihnen ein Eingriff mit örtlicher Betäubung (Lokalanästhesie) durchgeführt wurde, können Sie das Spital nach Absprache mit dem zuständigen Arzt sofort wieder verlassen. Nach einer Allgemein- oder Regionalanästhesie oder einem grösseren Eingriff beurteilt das zuständige Ärzteteam während der Austrittsvisite nochmals Ihren Gesundheitszustand. Sollte der Austritt erst am späteren Nachmittag möglich sein, werden Sie auf die stationäre Abteilung verlegt.

Wieder zuhause

Zuhause besteht in der Regel kein Grund, eine strenge Bettruhe einzuhalten. Dennoch empfehlen wir Ihnen, die ersten 24 Stunden nach einem Eingriff ruhig zu gestalten. Vermeiden Sie in dieser Zeit schwerverdauliche Nahrung und alkoholische Getränke.

Kontaktieren Sie uns bei folgenden Beschwerden
  • ständige Übelkeit oder Erbrechen
  • starke Schmerzen trotz der verordneten Schmerzmittel
  • Blut im Operationsgebiet
  • Fieber über 38,5° Celsius
  • falls der im Gipsverband ruhig gestellte Körperteil trotz Hochlagerung anschwillt oder sich bläulich verfärbt
  • wenn der Gipsverband drückt (Achtung: Gipsschienen keinesfalls selbst entfernen)
  • wenn der Verband zu straff sitzt, durchnässt oder blutig ist
  • wenn nach einer Teilanästhesie Lähmungserscheinungen oder Gefühllosigkeit – auch im Gesässbereich – auftreten oder es zu einer Schwäche in den Armen oder Beinen kommt
  • wenn nach einer Rücken-Anästhesie Kopfschmerzen, Seh- oder Hörstörungen  auftreten
  • wenn die  Blasen- oder Darmentleerung gestört ist